Wellness by Michael Tomasini

2025-KW29 – Das 49-Stunden-Fasten: Die Wand testen

…und die Herausforderung finden

Was ist diese Woche passiert?

Zwischen Mitte Juli und der ersten Augustwoche beschlossen meine Frau und ich, ein einfaches Experiment durchzuführen: Wir wollten herausfinden, wie weit wir mit einem längeren Fasten kommen würden, bevor wir an unsere Grenzen stoßen.“

Wir haben es nicht gewählt, weil es beeindruckend klang. Wir haben es gewählt, weil wir neugierig waren. Wir wollten herausfinden, wie unser Körper reagieren würde, und wir wollten das kontrolliert tun und auf unsere Empfindungen achten.

Wir haben es geschafft 49 Stunden.

Diese Zahl wurde unser entscheidender Vorteil bei diesem Versuch – nicht auf dramatische, aber doch deutliche Weise. Wir spürten, dass wir uns dem Punkt näherten, an dem ein Weitermachen das Ganze von einem nützlichen Experiment zu einer Sache machen würde, die wir nur noch durchziehen wollten, um sagen zu können, dass wir es getan hatten.

Also haben wir aufgehört.

Der Reise- und Wellness-Thread

Diese Woche war ganz anders als Flughäfen und Kundentermine. Das Thema blieb aber dasselbe: eine Routine entwickeln, die einfach genug ist, um sie zu wiederholen, und ehrlich genug, um sie anzupassen.

Längeres Fasten ist nicht per se “besser”. Der Nutzen ergibt sich aus dem Lernen – insbesondere aus dem Erkennen der eigenen Grenzen im Hinblick auf die aktuelle Trainingsbelastung, den Schlaf, den Stress und den Zeitplan.

Diese Woche ging es nicht darum, ein Extrem zu erzwingen. Es ging darum, das Terrain zu kartieren.

Wie wir das Fasten brachen

Wir brachen das Fasten bewusst und sanft: Gleichgewicht, Dann leichtes Protein.

Kein Fressgelage. Keine Siegesfeier. Nur ein kontrollierter Wiedereinstieg.

Und die größte Überraschung war, wie normal es sich anfühlte. Wir fühlten uns gut. Das Experiment endete nicht mit einem Feuerwerk, sondern mit Klarheit.

Was ich gelernt habe

Diese Woche hat mir den Unterschied zwischen Disziplin und Ego gelehrt.

Disziplin bedeutet, ein Experiment auszuwählen und es so lange fortzusetzen, wie es nützlich ist. Egoismus hingegen bedeutet, über den Punkt der Nützlichkeit hinaus weiterzumachen, nur um die Zahl zu erhöhen.

Nach 49 Stunden aufzuhören war kein Aufgeben. Es bedeutete, den Test genau wie geplant abzuschließen: Wir haben die Grenze gefunden, wir haben ihre Position herausgefunden und die Erfahrung so positiv gestaltet, dass wir später bereit wären, erneut zu experimentieren.

Kleiner Fokus nächste Woche

Wählen Sie vor Beginn eines Experiments eine kleine “Abbruchbedingung”. Beispiel: “Wenn der Schlaf nachlässt, die Stimmung sinkt oder die Konzentration nachlässt, breche ich das Experiment ab und beginne von vorn.”

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